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  Umweltwärme nutzen, Platz sparen


Kompakte Wärmepumpen passen in jedes Haus

(djd/pt). Die Technik der Wärmepumpe für die Heizung und die Bereitstellung von warmem Wasser zu nutzen, ist längst zu einer interessanten Alternative geworden. "Egal ob im Neubau oder in der Altbaumodernisierung, es gibt heute Möglichkeiten zum Einsatz der klimafreundlichen Nutzung von Umweltwärme über Wärmepumpen für die meisten Häuser", erklärt Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Gegenüber alten Öl- und Gasbrennern oder Holz- und Pelletsheizungen können Wärmepumpen sogar Platz im Heizraum sparen. Mit einer Breite von 54, einer Tiefe von nur 38 und einer Höhe von unter 100 Zentimetern ist zum Beispiel der Raumbedarf der Wärmepumpe "NDB Pico" von Neura geringer als der eines kleinen Unterbau-Kühlschranks für die Einbauküche.

Flachkollektoren oder Erdsonden

Trotz der kompakten Abmessungen schafft es die Wärmepumpe, aus dem Erdreich genügend Energie zu entziehen, um damit ein normales Einfamilienhaus mit Wärme und warmem Wasser zu versorgen. Als Wärmequelle können auf größeren Grundstücken Flachkollektoren in den Gartenboden eingebaut werden. Bei sehr kleinen Grundstücken, oder wenn keine größeren Eingriffe in einen eingewachsenen Garten vorgenommen werden sollen, eignen sich auch Erdsonden, die mit Tiefbohrungen eingebracht werden. Unter www.neura.de gibt es alle Informationen zu den entsprechenden Möglichkeiten.

Schnelle und sichere Installation


In den Kollektoren oder Erdsonden kommt als Transportmittel für die Wärme, die der Erde entzogen wird, Sole zum Einsatz, die für die Umwelt unproblematisch ist. Der eigentliche Wärmepumpenkreislauf, in dem ein spezielles Kältemittel eingesetzt werden muss, ist davon strikt getrennt - selbst im Falle einer Beschädigung der Kollektoren etwa durch unvorsichtige Erdarbeiten können daher keine umweltgefährlichen Stoffe austreten. Zudem macht eine Trennung der beiden Kreisläufe die Installation wesentlich einfacher, da das eigentliche Wärmepumpensystem fertig mit Kältemittel befüllt und nach dem Prinzip "Plug & Heat" ohne weitere Vorarbeiten in Betrieb genommen werden kann.

Umweltwärme nutzen: Lohnt sich das?

(djd). Zu rund drei Vierteln nutzen sie Energie aus Erde, Wasser oder Luft zur Wärmeerzeugung, ein Viertel muss in Form von Strom für den Betrieb zugeführt werden: Wärmepumpen wie die "Neura NDB Pico" sind bereits im Betrieb mit normalem Strom vom Energieversorger sehr günstig. Die Technik ist sogar nahezu völlig klimaneutral, wenn der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Das ist etwa dann der Fall, wenn der Strom in einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach erzeugt wird.