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  Förderprogramme zur Gebäudesanierung

Die Bundesregierung und die KfW Förderbank haben zum 1. Februar 2006 ein optimiertes CO2-Gebäudesanierungsprogramm und gemeinsame Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum" gestartet. Damit soll für Hausbesitzer einweiterer Anreiz zur Sanierung ihrer Häuser geschaffen werden.


In der Förderinitiative „Wohnen, Umwelt, Wachstum" sind die das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, sowie die Programme „Wohnraum Modernisieren“ und „Ökologisch Bauen“ zusammengefasst. Im Einzelnen decken diese drei Programme folgende Punkte ab.

 

Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm werden besonders energiesparende Maßnahmen gefördert, die zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um mindestens 40 kg pro m² und Jahr beitragen. Darunter fallen hier insbesondere Maßnahmen zur Wärmedämmung von Dach, Außenwänden und der Kellerdecke, der Einbau neuer Fenster und ein Austausch der Heizungsanlage. Im Rahmen dieser Förderung werden Darlehen in einer Höhe von bis zu 50.000 EUR bereitgestellt. Vorgesehen ist eine Laufzeit von 20 Jahren bei einem effektiven Zins von 1% (Zinsbindung 10 Jahre). Wird mit der Sanierung das Neubau-Niveau erreicht, gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss in der Höhe von 15% des Darlehensbetrages.

 

Das Programm „Wohnraum Modernisieren" unterstützt  Modernisierungs-maßnahmen wie Wärmedämmung und Fenstererneuerung, auch wenn die erzielte Einsparung unter 40 kg pro m² und Jahr liegen sollte. Zudem wird der Einbau neuer Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien unterstützt. Dazu zählen beispielsweise solarthermische Anlagen., Holzheizungen oder Wärmepumpen. Wer Einzelöfen gegen eine Zentralheizung austauschen möchte, kann ebenfalls von diesem Programm profitierten.

 

Die Darlehenshöhe beträgt hier ebenfalls bis zu 50.000 EUR, der effektive Jahreszins liegt allerdings bei 2,2% (Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre). Bleibt schließlich das Förderprogramm „Ökologisch Bauen". In diesem Programm werden die Errichtung von besonders energiesparenden Gebäuden (Energiesparhäuser mit einem Primärenergiebedarf von 40 oder 60 kWh/m² und Jahr sowie Passivhäuser) sowie der Einbau von Heizungstechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien gefördert. Der Darlehensbetrag liegt bei 50.000 EUR pro Wohneinheit. Für Energiesparhäuser 40 sowie für Passivhäuser liegt der Zinssatz bei 1% (Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre), für Energiesparhäuser 60 und Heizungstechnik bei 2,54% (Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre).

Autor: Jürgen Brück

Quelle: www.energieportal24.de

 




Neuerscheinung „Stromkosten senken im privaten Haushalt“

Pressemitteilung von: Norbert Bruns Fachbuchautor

 

(openPR) - Der Energieberater und Fachbuchautor Norbert Bruns hat den Ratgeber „Stromkosten senken im privaten Haushalt“ herausgebracht.

Vor dem Hintergrund, dass die Energiepreise im letzten Jahr teilweise um mehr als 20% gestiegen sind und noch weiter steigen werden, gibt dieser Ratgeber viel Informationen zum Thema Strom bzw. Stromkosten.

Dieser Ratgeber soll helfen, die Stromkosten zu reduzieren, ohne auf Komfort und Lebensqualität zu verzichten.

Die Themen in diesem Ratgeber:

• Einkaufsführer durch den Strommarkt

• Anbieterwechsel und Stromtarife

• Die sinnvolle Nutzung von Energie

• Einkaufsführer für Elektrogeräte

• Regenerative Energien

• Solarenergie

• Brennstoffzellen

• Finanzierung von Anlagen

 

„Stromkosten senken im privaten Haushalt“ wurde im Verlag BOD, Norderstedt unter der ISBN 3-8334-2707-8 veröffentlicht. Das Buch hat 116 Seiten (PB) und kostet 9,80 €. Eine Leseprobe kann kostenfrei unter www.nobrima.de abgerufen werden.

 

 

Über den Autor:

Seit mehr als 15 Jahren beschäftigt sich Norbert Bruns mit dem Thema Energie und Umwelt.

Für Industrie- und Handelsunternehmen war er an Projekten wie der Planung von Hallen-Strahlungsheizungen oder Spitzenlastoptimierung beteiligt. Im Jahre 2000 nahm er an einem Weiterbildungsstudium Energie- und Umweltmanagement der Technischen Universität in Berlin teil. Als Fachautor hat er es sich zur Aufgabe gemacht, über die Herausgabe von Büchern, Fachbeiträgen und Seminaren über die Themen Energie und Umwelt zu informieren.

 

Kontakt

Norbert Bruns

Schillerstr. 38

22848 Norderstedt

Tel. (0 40) 5 23 62 25

E-Mail: norbert.bruns@wtnet.de

Internet: www.nobrima.de

 




Sind die Nebenkosten zu hoch?

 

 

Müllgebühren, Gartenpflege oder Hausmeister: Wieviel darf der einzelne Posten auf der Abrechnung kosten? Der Betriebskostenspiegel macht die "zweite Miete" vergleichbar.

 

Wer alljährlich über die Höhe seiner Heiz- und Nebenkostenabrechnung erschrickt, kann sie ab sofort selbst auf Plausibilität überprüfen: Der Deutsche Mieterbund (DMB) präsentierte den ersten bundesweiten Betriebskostenspiegel. Er weist für alle 16 Betriebskostenarten Durchschnittswerte, kritische obere und untere Grenzwerte aus.

 

Mit Hilfe des Betriebskostenspiegels erhielten die Mieter Anhaltspunkte für überhöhte oder unwirtschaftliche Kostenpositionen, erklärte DMB-Direktor Franz-Georg Rips.

 

Wohnungssuchende könnten bereits vor Abschluss eines neuen Mietvertrages erkennen, ob die vorgegebenen Vorauszahlungen realistisch seien. Darüber hinaus könnten Vermieter vergleichsweise hohe Ausgaben für einzelne Betriebskosten identifizieren und Maßnahmen zur Kostenreduzierung einleiten.


Nebenkosten im Durchschnitt: 2,44 Euro

 

Mieter zahlten 2004 monatlich pro Quadratmeter 2,44 Euro an Nebenkosten, wie Rips sagte. Die Betriebskosten machten damit 35,3 Prozent der Gesamtmietbelastung aus.

 

Höhere Kosten im kommenden Jahr

 

Bereits im kommenden Jahr müssen die 21 Millionen Haushalte, die solche Abrechnungen erhalten, mit deutlich höheren Kosten rechnen.

„Wegen der explodierenden Energiepreise erwarten wir zu den 40 Milliarden Euro noch einmal zwei Milliarden Euro zusätzlich“, sagte Rips. Aktuell seien bei den Heizkosten Preissteigerungen von 30 Prozent und mehr zu erwarten. Die für 2007 geplante Mehrwertsteuererhöhung schlage für die Haushalte dann noch einmal mit rund 80 Euro im Jahr zu Buche.


Kritische Reaktionen

 

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) sprach dem Spiegel wegen fehlender Repräsentativität die Aussagekraft ab. Die Vielzahl von Einflussfaktoren wie das Baujahr, das Alter der Heizungsanlagen und der Grad der Wärmedämmung, die objektspezifisch, lageabhängig und regional bedingt seien, machten es unmöglich, differenzierte bundesdurchschnittliche Vergleichswerte zu bilden.

 

Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus&Grund erklärte, die Ergebnisse seien ohne Aussagekraft. Etwa 85 Prozent der Betriebskosten seien vom Vermieter überhaupt nicht zu beeinflussen.

 

Gerade die Kosten für Heizung, Wasser und Strom seien fast ausschließlich abhängig vom Verbrauchsverhalten der Mieter.

 

Betriebskostenspiegel ist kein Rechtsinstrument

 

Der DMB wies darauf hin, dass der Betriebskostenspiegel kein Rechtsinstrument sei und so auch keine verbindlichen Überprüfungen durchgeführt werden könnten. „Aber er ist eine wichtige Arbeitshilfe bei der Rechtsberatung“, erklärte Rips. Abweichungen von den Durchschnittswerten könnten für den Mieter Anlass sein, einzelne Kostenpositionen genauer zu überprüfen.

 

Bis Anfang kommenden Jahres soll es für alle Bundesländer getrennt erstellte, „regionalisierte“ Betriebskostenspiegel geben. In den vergangenen Monaten erfasste der Mieterbund rund 13.000 Datenwerte.

 

Diese bezogen sich auf mehr als zehn Millionen Quadratmeter Mietwohnfläche und lassen den Angaben zufolge erstmals eine umfassende und repräsentative Aussage zur Durchschnittshöhe von Betriebskosten in Deutschland zu. Der Spiegel soll jedes Jahr neu erstellt werden.

 

So ermitteln Sie Ihre Vergleichswerte:

 

Jährlicher Betriebskostenbeitrag : (12 Monate x Wohnfläche) = Ihre Monatlichen Betriebkosten pro Quadratmeter.




Die winterlichen Temperaturen machen den Griff zur Heizung zur täglichen Routine. Doch wegen der weiter hohen Preise für Öl und Gas kommt für viele Verbraucher mit der Heizkostenabrechnung der Schock. Fast zwei Drittel des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten geht für die gewünschte Raumtemperatur drauf. Mit ein paar einfachen Tricks aber kann jeder Energie und damit bares Geld sparen, ohne zu frieren.

 

• Raumtemperatur

 

Im Wohnbereich sollte es nicht wärmer als 24 Grad Celsius sein. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. In der Küche, wo Elektrogeräte wie Kühlschrank, Herd und Spülmaschine mitheizen, reicht eine Temperatureinstellung von 18 Grad völlig aus. Auch im Schlafzimmer genügen 15 bis 18 Grad. Die Türen sollten dann allerdings geschlossen bleiben, denn schon geringe Temperaturunterschiede können dazu führen, dass warme Luft in kühleren Räumen kondensiert und Feuchtigkeit und Schimmel bildet.

Wer tagsüber die Wohnung verlässt, sollte die Heizung nicht ausschalten: Das Wiederaufheizen einer ausgekühlten Wohnung verbraucht mehr Energie als dadurch gespart wurde. Nur bei längerer Abwesenheit, etwa im Urlaub, sollte die Heizung bis auf den Frostschutz runtergedreht werden.

 

• Richtiges Lüften

 

Mehrmals täglich ein paar Minuten kräftiger Durchzug ist besser als Dauerlüften mit angekipptem Fenster. Denn Kippfenster heizen buchstäblich zum Fenster hinaus. Außerdem kühlen Wände und Möbel aus. "Heimliches" Dauerlüften durch Fugen und Ritzen kann durch den Einbau von Dichtungsprofilen und Schaumstoffstreifen verhindert werden.

 

• Wärmeverluste über Fenster

 

Rollläden, Fensterläden und Gardinen sollten nachts geschlossen werden. Bei tiefen Außentemperaturen geht die meiste Wärme über das Fensterglas und den Rahmen verloren. Allein Rollläden können Wärmeverluste um mehr als 20 Prozent verringern, Vorhänge um weitere zehn Prozent.

 

• Heizkörper

 

Heizkörperverkleidungen und Möbel vor Heizkörpern verhindern die Wärmeabgabe in den Raum und erhöhen die Heizkosten um etwa fünf Prozent. Auch Vorhänge gehören nicht über die Heizkörper, sie erhöhen den Wärmeverlust nochmals erheblich. Heizkörper sollten zudem regelmäßig entlüftet werden. Sammelt sich Luft an, zirkuliert das Heizwasser nicht richtig, und die Heizleistung verringert sich.

• Neue Heizungsanlage

 

Mit einer modernen Heizungsanlage lassen sich die meisten Kosten sparen. Bei mehr als zehn Jahre alten Kesseln kann sich ein Austausch auf Dauer lohnen. Moderne Anlagen verbrauchen rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie. Außerdem können sie häufig direkt vom Wohnraum aus über Thermostatventile gesteuert werden. Damit wird die gewünschte Temperatur in den einzelnen Räumen konstant gehalten, auch wenn die Sonne ins Zimmer scheint. Dadurch können vier bis acht Prozent Heizenergie gespart werden.

 

 

• Dämmung

 

Auch durch Wärmedämmung des Dachs, der Außenwände und der Kellerdecke sowie mit dem Einbau von Wärmeschutzverglasung lassen sich Heizkosten sparen. Die Warmwasserleitungen im Keller sollten isoliert werden, um Wärmeverluste zu vermeiden.

 

 

•  Zusatzheizungen

 

Elektrische Heizlüfter im Dauerbetrieb sind Energie- und Geldverschwender. Heizlüfter und Radiatoren sollten deshalb nur im Notfall eingesetzt werden.

 

 

 

Weitere Informationen unter http://www.aktion-klimaschutz.de/

www.aktion-klimaschutz.de undwww.umweltdaten.de/medien/oekostb.pdf