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Räumen auf. Das ergibt ein alarmierendes Spannungsverhältnis und die zwingende Notwendigkeit, hier einmal etwas genauer hinzusehen.

 

Seit Jahrmillionen haben sich Lebensfunktionen dem Sonnenlicht angepasst. Der Nutzen des Sonnenlichts für den Menschen ist vielfältig, wie ein kleiner Einblick verdeutlicht: Sonnenenergie liefert uns neben der wärmenden Sonnenstrahlung auch über Photosynthese und Stoffwechselprozesse physikalische Energie. Der Mensch orientiert sich wie Tier und Pflanze an der wärmenden, mehr oder weniger hellen Sonnenstrahlung. Ein von der Natur vorgegebenes Muster aus Rhythmus, Intensität und Qualität des Lichtes wird von allen Lebewesen ganzheitlich verarbeitet. Dieser Rhythmus schenkt uns mittels der Steuerung des Melantoninhaushaltes aktive Phasen und Zeiten mit Ruhe, Entspannung und Schlaf. Über Pigmente wird Sonnenenergie absorbiert und in körpergerechte Energie umgewandelt. UV-Strahlen beeinflussen die Bildung von Vitamin D. Die Sehbahnen unserer Augen haben neben dem weitaus bekannteren optischen Anteil zur Sehfunktion auch einen energetischen Anteil. Hierüber fließt die Energie des Lichtes über die Steuerung des Zwischenhirns direkt in unsere Stoffwechselprozesse und unseren Hormonhaushalt ein. Licht beeinflusst unsere physiologische und psychologische Kraft. Tageslicht ist Balsam für Körper und Seele.

 

Nicht nur die Fenstergröße in Wohnungen sind entscheidend, auch die Lage und Position der Öffnungen. Bei modernen Häusern mit großen, aber wenigen Lichtöffnungen fehlt im Innenraum auf 85% aller Wohnflächen das Lichtminimum, das der menschliche Organismus benötigt, damit er die Stoffwechselvorgänge regeln kann. Es ist ein Paradoxon, dass in richtig proportionierten Wandöffnungen bei der Hälfte der gesamten Glasfläche diese Werte überschritten werden, während sie in Architektenhäusern nur direkt hinter den Öffnungen erreicht werden. Durch die dortige Überbelichtung aber der Aufenthalt gemieden wird. Auf Dauer bedeutet dies aber schlecht funktionierende Stoffwechselabläufe mit vielen davon ausgelösten Krankheiten, bei denen unsere Mediziner dann oft ratlos sind.

 

 


Jede Abweichung von natürlichen Gegebenheiten kann auf Dauer gesundheitliche Folgen haben, nicht nur die Belastung mit Schadstoffen oder die der Natur widersprechenden Veränderungen von lebensnotwendigen Elementen und Stoffen, sondern auch der Entzug essentieller Dinge. Kunstlicht ist heute zwar zu einer gewissen Qualität gelangt, jedoch nicht ideal. Es bleibt ein lebloser, sprach- und bewegungsloser Ersatz, ein unharmonischer Kompromiss mit einem verzerrten unnatürlichen Spektrum.

 

Bezogen auf unsere Häuser bedeutet es, dass wir für eine ausgewogene wohltuende Durchflutung der Räume mit Tageslicht sorgen sollten. Das beginnt früh in der Planung: bei der Auswahl des Grundstückes, der Ausrichtung des Hauses darauf und der Gestaltung des Grundrisses. Der Lebensrhythmus folgt Idealerweise dem Lauf der Sonne durch den Tag. Die Maueröffnungen für die Fenster müssen sorgfältig geplant und in Haus und Fassade optimal angeordnet werden. Wenige große bodenständige Fensterelemente lassen Sie am helllichten Tage in der Zimmermitte im Dunkel sitzen. Noch dazu dienen überdimensionierte, einem Modetrend genügende Fensterrahmen allenfalls einem neu aufgelegten Schildbürgerstreich. Manufakturfenster - konstruiert nach natürlichen Harmoniegesetzen - verbessern den Lichteinfall, ohne dass Maueröffnungen ins Unproportionale und Übermäßige hinein vergrößert werden müssen.

 

Häuser mit Manufakturfenstern sind Häuser, die das Licht einfangen! Sie schenken Ihnen Tag für Tag ein unerlässliches Lebensmittel. Anders als bei handelsüblichen Fenstern wird der minimale Lichtbedarf von 1.000 Lux leicht überschritten. Weitere Informationen zu Ihrer Tageslichtberatung oder zu entsprechenden Vorträgen und Workshops bei: mh@bauwerk-hampel.de und hs@schierbaum.de, und unter Tel. 07000/FASSADE (07000/3277233)

 

Kontakt:  

Manfred Hampel

Email:  manfred.hampel@ssa.de

Homepage:  http://www.ssa.de