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  Die Einwohnerzahl einer Kommune hat keinen Einfluss auf den Grad des Wohlbefindens der in ihr lebenden Kinder. Andere Faktoren sind nach Angaben des LBS-Kinderbarometers wichtiger.

 

Die von der LBS-Initiative Junge Familie in Auftrag gegebene Studie ergab, dass sich Kinder in jenen Stadtteilen besonders wohl fühlen, in denen viele Gleichaltrige wohnen. „Mit der Einwohnerdichte steigt tendenziell auch der Zufriedenheitsfaktor des Nachwuches“, erläutert Brigitte Niemer, Projektleiterin der LBS-Initiative die Ergebnisse. Eine geringe Bebauungsdichte hat demnach keinen nachweislich positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Kinder. Entscheidender ist, dass in Vierteln mit hoher Bebauungsdichte auch die Zahl der potenziellen Spielkameraden steigt. Darüber hinaus wirkt sich die Vielfalt an Freizeitangeboten im Stadtteil positiv auf die Wahrnehmung der Kinder aus: je mehr, desto besser, heißt es hier.


Leben in einem Stadtteil relativ viele Singles und entsprechend weniger Kinder, so wirkt sich dies negativ auf das Wohlbefinden der verbliebenen Kinder aus. Insgesamt zeigten sich die befragten 9-14-Jährigen zufrieden mit ihrer Wohnsituation, wobei Kinder mit Migrationshintergrund offenbar mehr Grund zur Unzufriedenheit mit „ihrem“ Stadtteil hatten, was wohl auf die objektiv schlechtere Wohnsituation von Migrantenfamilien zurückgeführt werden kann.

 

Das „LBS-Kinderbarometer“ untersucht die Bedürfnisse, Ansichten und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen. Die seit 1997 jährlich stattfindende Befragung widmete sich aktuell erstmals ausschließlich einem Thema: den Wohnbedingungen der 9-14-Jährigen, von denen 2.300 vom ProKids-Institut, Herten, befragt wurden.

 

Kontakt

 

Brigitte Niemer

Tel.: 0251/412 5360

Fax: 0251/412 5222

E-Mail: brigitte.niemer@lbswest.de