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  Entscheidende Minuten


Ziegelmauerwerk brennt nicht - das kann im Notfall Leben retten

(djd/pt). Bis zu 600 Menschen kommen nach Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft jährlich durch Wohnungsbrände ums Leben. Zu rund 200.000 Einsätzen werden die Feuerwehren hierzulande jedes Jahr im Schnitt gerufen - keine Frage, dass es im Ernstfall auf jede Minute ankommt. Einen zusätzlichen, womöglich rettenden Zeitpuffer können geeignete Baumaterialien schaffen. Denn ist ein Brand erst einmal ausgebrochen, muss verhindert werden, dass das Feuer um sich greift. Nur so kann das Zeitfenster für eine Rettung geschaffen werden.

Massive Mauerziegel: Ein Baustoff, der nicht brennt


Eine wichtige Funktion im Brandfall haben beispielsweise Wände aus massiven Mauerziegeln. Sie sind dank ihrer rein mineralischen Bestandteile als "nicht brennbar" klassifiziert und verschaffen Bewohnern und Rettungskräften somit wichtige Zeit für Rettungsarbeiten. "Mauerziegel tragen nicht zur Brandlast und zur Ausbreitung des Feuers bei", erklärt der promovierte Bauingenieur Thomas Fehlhaber von der Unipor-Ziegel-Gruppe. "Bei der Herstellung werden die Ziegel bei rund 1.000 Grad Celsius im Tunnelofen gebrannt. Das Ergebnis ist ein Baustoff, der nachweislich nicht mehr brennbar ist und auch in der entsprechenden Baustoffklasse geführt wird."

Entscheidend im Falle eines Brands ist die Dauer, die ein Gebäude den Flammen standhält. Bei frei stehenden Einfamilienhäusern ist gesetzlich eine Widerstandsdauer von mindestens 30 Minuten bis zum Verlust der statischen Eigenschaften gefordert. Massive Unipor-Ziegel beispielsweise übertreffen dies deutlich und bieten sogar eine Widerstandsdauer von mindestens 90 Minuten. "So verschaffen sie Bewohnern und Rettungskräften im Notfall wichtige zusätzliche Minuten", erklärt Fehlhaber die Vorteile der Ziegelbauweise. "Verschiedene Mauerziegel sind sogar für sogenannte Brandwände geeignet, die eingesetzt werden, um die Ausbreitung des Feuers auf Nachbargebäude oder Gebäudeteile zu verhindern." Unter Telefon 089-74986780 sowie per E-Mail an marketing@unipor.de gibt es mehr Informationen dazu.

Keine giftigen Ausdünstungen

Die meisten Todesfälle bei Wohnungsbränden sind jedoch nicht durch das Feuer selbst, sondern aufgrund der hochgiftigen Rauchgase zu beklagen - ein Grund, warum in fast allen Bundesländern inzwischen eine Rauchmelderpflicht für Wohnräume besteht. Als rein mineralische Baustoffe ohne Lösemittel und Organik geben massive Mauerziegel selbst im Brandfall keine giftigen Ausdünstungen an die Umgebung ab. Auch im Alltag, fernab von Extremsituationen, kommen diese Eigenschaften den Bewohnern zugute: Mauerziegel schaffen ein gesundes Raumklima, geben keine Schadstoffe ab und beugen Schimmelbildung wirksam vor. Die sehr guten Wärmedämmeigenschaften machen zudem eine zusätzliche Außendämmung in Form von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) überflüssig.

Rauchmelder sind Pflicht

(djd). Rauchmelder schlagen bei einem Feuer Alarm und können so Schlimmeres verhindern. Für Neubauten besteht in den meisten Bundesländern daher eine Rauchmelderpflicht. Für Bestandsbauten gibt es unterschiedliche Fristen, bis wann die Nachrüstung zu erfolgen hat. Neben Rauchmeldern können aber auch die eingesetzten Baustoffe den Brandschutz verbessern: So sind beispielsweise Wände aus massiven Unipor-Mauerziegeln als "nicht brennbar" klassifiziert und weisen eine Widerstandsdauer von mindestens 90 Minuten gegen Flammen auf.