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  Doppelt sparen mit eigener Wasseraufbereitung




Mit aufbereitetem Grauwasser kostet das Spülen keinen Cent.
Foto: djd/INTEWA

Doppelt sparen mit eigener Wasseraufbereitung
Platz für die eigene Wasseraufbereitung findet sich in jedem Haus


(djd/pt). In Deutschland verbraucht jeder Bürger im Durchschnitt 126 Liter Trinkwasser täglich - jeder einzelne Liter muss teuer bezahlt werden. Das ist besonders ärgerlich, wenn das wertvolle Nass unter anderem direkt die Toilette heruntergespült wird. Eine günstigere und umweltfreundliche Alternative zum teuren Leitungswasser ist in manchen Bereichen die Wiederverwertung des anfallenden Grauwassers. So bezeichnet man gering verschmutztes Abwasser, wie es etwa beim Duschen, Baden oder Händewaschen anfällt. Wird es aufbereitet, kann es problemlos für die Toilettenspülung, die Gartenbewässerung, die Waschmaschine und zur Reinigung genutzt werden.

Darauf sollte man beim Kauf einer Grauwasser-Anlage achten

Um vom "Flüssig-Recycling" profitieren zu können, muss im Haushalt eine Grauwasser-Anlage installiert sein. Da jeden Tag neues Grauwasser anfällt, werden für ein Einfamilienhaus nur etwa zweimal 300 Liter Speichervolumen benötigt. Diese Speicher finden aufgrund des geringen Volumens in fast jedem Keller oder Vorgarten ihren Platz. Wer mehr Bedarf hat, kann seine Grauwasser-Anlage auch mit einer Regenwasserzisterne koppeln. Wichtig sind außerdem die integrierten Filter. Denn Grauwasser aus Haushalten ist organisch belastet, beispielsweise mit menschlichen Hautzellen oder Bakterien, und muss durch die Anlage zuerst gereinigt werden. Ein Vorfilter sortiert grobe Stücke wie Haare aus. Die Bioschicht, die sich auf den sogenannten Füllkörpern bildet, baut die organische Verschmutzung ab. Bei der "Aqualoop"-Anlage von Intewa beispielsweise halten im nächsten Schritt spezielle Membranhohlfasern Bakterien und Viren zuverlässig zurück. Alle Informationen zum Grauwasser-Recycling gibt es unter www.intewa.de im Internet.

Keine Chemie nötig

Zudem werden bei diesem System Ablagerungen am Boden und der Schmutz auf der Wasseroberfläche automatisch abgesaugt. Auf chemische Zusätze wie gesundheitsschädliches Chlor kann man dabei getrost verzichten. Damit schont die Anlage sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel. Das aufbereitete Nass wird mit speziellen Hauswasserwerken zu den Verbrauchsstellen weitergeleitet. So lassen sich bequem mehr als 50 Prozent des Wasserverbrauchs im Vergleich zu einem Haushalt ohne Grauwasser-Recycling einsparen.

Doppelt sparen

Das Grauwasser-Recycling lohnt sich doppelt: Der Nutzer verbraucht nicht nur weniger Trinkwasser, sondern minimiert auch sein Abwasservolumen. Insbesondere die Kosten für das Abwasser sind dabei mit durchschnittlich vier Euro viel teurer als das Trinkwasser mit durchschnittlich zwei Euro. Moderne Anlagen können sich so innerhalb von zehn Jahren amortisieren - und zwar ohne Fördergelder. Unter www.intewa.de gibt es weitere Informationen zur umweltfreundlichen Wassernutzung.