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  Die Regeln der EnEV sind verbindlich für Bauherren und Renovierer wie auch für Architekten, Ingenieure und Handwerker. Wozu verpflichtet sie uns – und welche Spielräume lässt sie zu?

 

 

Die wichtigsten Neuerungen

 

Die EnEV begrenzt den zulässigen Jahresprimärenergiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung. Die Energiebilanz berücksichtigt die Effizienz der Energieträger und der Anlagentechnik.

Bauliche und anlagentechnische Maßnahmen können miteinander verrechnet werden, da alle Größen, die den Energieverbrauch beeinflussen, berücksichtigt werden. Eine gute Anlagentechnik kann so eine nur mäßige Wärmedämmung wieder wettmachen.

 

Ein Energiebedarfsausweis schafft Markttransparenz für Eigentümer, Mieter und den Immobilienmarkt.

 

Was ändert sich für Renovierer?

 

Die EnEV verpflichtet auch die Eigentümer von Altbauten, Nachbesserungen vorzunehmen. Die wärmetechnische Modernisierung wird mit staatlichen Förderprogrammen und günstigen Krediten unterstützt.




Energie-Einspar-Verordnung: Wärmeschutz für Altbauten

Auch Eigentümer von Altbauten müssen sich über eine Optimierung des Wärmeschutzes Gedanken machen: Was die EnEV vorschreibt, welche Spielräume sie uns lässt.

 

Renovieren & Sanieren

Die EnEV-Grenzwerte für Bauteile in Altbauten greifen erst, wenn Sie großflächig sanieren. Wer weniger als 20 Prozent eines Bauteils verändert oder austauscht, muss nicht zusätzlich dämmen.

 

Nachrüsten

 

 

In einigen Fällen fordert die EnEV eine Nachrüstung, auch wenn keine Sanierung geplant ist. Ausgenommen davon sind selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Doch spätestens zwei Jahre nach dem Verkauf einer Immobilie muss ein Altbau die EnEV-Standards erfüllen:


1. Nachrüstungspflicht besteht bei Altbauten für Öl- und Gasheizkessel, die weder Niedrigtemperatur- oder Brennwertgeräte sind, und die vor dem dem 1. Oktober 1978 in Betrieb gingen. Sie müssen bis Ende 2006 ersetzt werden. Erfolgte ein Brenneraustausch nach Oktober 1996 und werden damit bestimmte Grenzwerte eingehalten, verlängert sich diese Frist um zwei Jahre bis 2008.

 

2. Nicht begehbare, aber zugängliche Dach-Geschossdecken müssen bis Ende 2005 nachträglich mit 8 bis 12 Zentimetern Dämmstoff nachgerüstet werden. Bei schlecht isolierenden Wänden fordert die Norm eine zusätzliche Dämmschicht, wenn der Außenputz ohnehin zu erneuern ist.

 

 

3. Außerdem müssen Heizungs- und Warmwasserrohre in nicht beheizten Räumen vor Wärmeverlusten geschützt werden. Bei normalen Heizungsrohren soll die Dämmdicke 20 bis 20 Zentimeter betragen, bei dickeren entsprechend mehr.