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  Alte Stromfresser aus den Heizungskellern verbannen




Eine alte, ungeregelte Heizungspumpe kann für ein Einfamilienhaus jährlich bis zu 150 Euro Stromkosten verursachen. Damit übertrifft sie andere Großverbraucher im Haus wie Elektroherd, Kühlgerät und Kühlschrank deutlich.
Foto: djd/Wilo

Alte Stromfresser aus den Heizungskellern verbannen
Hocheffizienzpumpen entlasten Haushaltskasse und Klima


(djd/pt). Nach wie vor verschwenden Millionen deutsche Haushalte viel Strom, weil in ihren Heizungskellern alte, ineffziente Heizungspumpen arbeiten. Viele Menschen wissen nicht einmal, dass die Heizungspumpe einer der größten Stromfresser in jedem Haushalt ist. Eine ungeregelte Altpumpe kann laut Stiftung Warentest auf der jährlichen Stromrechnung für ein Einfamilienhaus mit bis zu 150 Euro zu Buche schlagen. Ein solch hoher Stromverbrauch ist eine unnötige Belastung für die Haushaltskasse und das Klima. Moderne Pumpentechnik kann hier abhelfen.

Sogenannte Hocheffizienzpumpen sind heute das Maß der Dinge im Heizungskeller, ihre Einsparpotenziale enorm. Die besten Modelle verbrauchen rund 90 Prozent weniger Strom als viele Altpumpen. Der Verbrauchsunterschied zwischen früheren Modellen und der neuesten Generation ist so groß, dass Experten der Stiftung Warentest und der Deutschen Energieagentur (dena) sogar den Austausch einer Altpumpe empfehlen, wenn diese noch funktioniert.

Durch den Pumpentausch lassen sich erhebliche Entlastungen für Umwelt und Verbraucher erzielen. So hat beispielsweise der Dortmunder Pumpenspezialist Wilo SE mit der "Wilo-Stratos Pico" und "Wilo-Yonos Pico" zwei besonders sparsame Hocheffizienzpumpen im Programm. Diese verursachen weniger als zehn Euro Stromkosten im Jahr. Nach Angaben des Herstellers rechnet sich der Pumpentausch durch die eingesparten Kosten schon nach wenigen Jahren, dann wird kräftig gespart. Mehr als 1.000 Euro können nach zehn Jahren in der Haushaltskasse bleiben.

Das Potenzial zur Klimaentlastung, das von einem flächendeckenden Einsatz solcher Hocheffizienzpumpen ausgeht, fördert die EU durch eine neue Verordnung. Ab dem 1. Januar 2013 dürfen die Pumpenhersteller nur noch stromsparende Hocheffizienzpumpen in den Verkehr bringen. Hausbesitzer werden dadurch zwar nicht gezwungen, alte Pumpen auszutauschen, dennoch ist das ratsam. Der Austausch gegen eine Hocheffizienzpumpe dauert nur eine Stunde und verursacht weder Dreck noch Lärm. Der Effekt lässt sich auf der nächsten Stromrechnung ablesen und auch die Umwelt freut sich über weniger CO2-Ausstoß.

Neue Regelung für Heizungspumpen

(djd). Eine neue EU-Verordnung, die zum 1. Januar 2013 in Kraft tritt, definiert Mindesteffizienzanforderungen für Heizungspumpen.  Das bedeutet langfristig das Aus für ineffiziente Stromfresser, denn dann dürfen die Pumpenhersteller nur noch extrem stromsparende Hocheffizienzpumpen in den Verkehr bringen. Hintergrund der neuen EU-Verordnung ist - wie auch beim Glühlampenverbot - die europäische Ökodesign-Richtlinie.
Weitere Informationen gibt es unter www.wilo.de nachzulesen.